Archiv

Das Imperium wird angegriffen

Die Gefüge des Raum-Zeit-Systems geraten ausseinander. Eine mächtige Superwaffe namens "Sing-Star" befindet sich im Bau. Diese Massenvernichtungswaffe ist in der Lage, durch Töne das schon instabile Universum zur engültigen Resonanzkatastrophe zu treiben...

Der Wald und Wiesenimperator (meine Vielseitigkeit) ist verärgert. Eine Gruppe Terroristen vom Stamme der Gnome haben diese Superwaffe durch ein hinterhältiges Komplott an sich gerissen. Der Anlass des Geburtstages des obersten Terroristengnomes brachte dieses Mordwerkzeug in die geheiligten Hallen der Würde im Gebäudekomplex des Imperators. Nun schallen seit geraumer Zeit die Schallwellen um meine Ohren. Trotz der hochgefahrenen Schilde und persönlicher Schutzausrüstung wie Ohrstöpsel werde ich mit Schallwellen bombardiert. Songs wie "Durch den Monsun" durchdringen meine Abwehrschilde. Das apokalyptische Gebrülle der Gnome lässt sich etwas später als die Nachmache der Singstimme erkennen.....

Der Wald- und Wiesenimperator schäumt. ETWAS muss sich hier schleunigst ändern. Meine treuen Hutheinis lassen mich sträflich im Stich. Wo ist der amtlich bestellte Henker, wenn man ihn mal braucht? Muss ich denn immer alles selber befehlen? Nungut, sie erhalten den supergeheimen Auftrag, mit einigen Photonentorpedos (Seitenschneidern) die Singstarmicrophone zu manipulieren. Bei Erfolg werden sie mit Gold überschüttet, ein Versagen führt zu längerem Aufenthalt in interessant eingerichteten Kellern....

Denn wenn der IMPERATOR angegriffen wird....

Bilder-Space.de - Hostet DEINE Bilder

22.11.06 22:39, kommentieren

Die Beseitigung des Paradieses

Es gibt furchtbare Neuigkeiten. Schlimm. Furchtbar. Eine sterile Atmosphäre breitet sich aus. Um mich herum breitet sich eine gewaltige Weite aus….

Ich kam heute aus der Schule zurück. Mein Rucksack lag traurig vor mir, und bettelte mich an. Kurzerhand beschloss ich, ihn von seiner Last zu erlösen. Da passierte mir das unfassbare: Eine durch mehrere Kilo belastete Schublade meines Pfadfinderausrüstungsschrank gab nach. Fluten aus Ponchos, Koschis, Seilen, Kompanten, Messern, Hüten und Besteck ergossen sich in mein Zimmer. Ich löste sofort Katastrophenalarm aus, doch es war zu spät. Von einigen kräftigen Flüchen angelockt, betrat ein gar grausiges Drachenvieh mein Zimmer. Ein schreckliches Duell folgte, und ich warf alle meine Schwert-, Fecht- und Wortkünste in den Kampf. Mein innerer Schweinehund kämpfte bis zum bitteren Ende. Es half alles nichts, und ich musste eine bittere Niederlage einstecken. Als Verlierer dieses Duells muss ich nun mit ernsthaften Konsequenzen rechnen….

Mit einem Akkuschrauber bewaffnet, versuchte ich die beschädigte Schublade zum Funktionieren zu überreden. Dies gelang auch nach einigen Minuten schweißtreibender Arbeit, einigen Flüchen und einem halb durchbohrten Finger.

Innmitten des Trümmerfelds stand ich nun, und es folgten die furchtbarsten Worte des Jahrhunderts: „Dieses Zimmer gehört mal wieder aufgeräumt.“

Auch die sonst bewährte 3D Methode (Deny, delay, do nothing) wirkte nicht. Und so fand ich mich aufräumend zwischen lieb gewonnenen Stapeln Büchern, Ansammlungen von Tschernobyl Staub und einem halben Computerladen.

Die Stunden vergehen. Fluchtversuche scheitern. Auch mein Vorschlag, mit einem Schneeschieber Ordnung zu schaffen, stößt nicht auf die erwartete Zustimmung.

Ungewollte Ordnung macht sich breit. Nach 2 Stunden harter Arbeit finde ich erste Anzeichen für einen Teppichboden unter den Stapeln. In einem plötzlichen Anfall von Wahnsinn beginne ich damit, meinen Computerschrank auf Vordermann zu bringen. Ungeahnte Schätze bieten sich meinen Augen dar: AH, Da ist ja die verdammte Treiber CD, die ich schon so lange suchte….

Inzwischen ist ein brüllendes Ungetüm eingetroffen und saugt auch letzte Überreste meines Chaos fort….

Aber diese sterile Umgebung kann nicht von Dauer sein, schließlich bin ich geprüfter Chefchaot…..

1 Kommentar 22.11.06 22:40, kommentieren